Analfissur bei Hunden – wie kommt es dazu und was kann helfen?

Auch beim Hund kann es zu einer Analfissur kommen. Die Ursachen dafür sind laut Tierärzten noch nicht endgültig geklärt. Doch wie beim Menschen kann beispielsweise ein zu harter oder zu weicher Stuhl aufgrund falscher Ernährung dazu führen, dass sich im Enddarmbereich – oft direkt unter dem Schwanzansatz – kleine Risse bilden.

Zur Pflege und zum Schutz der Analfissur bei Hunden empfehlen wir das rein pflanzliche Repatin N13®. Es besteht zu 100 % aus Wirkstoffen natürlichen Ursprungs und ist vollkommen ungiftig. So kann sich das Tier auch ohne Gefahr mal an der Stelle lecken. Die Pflanzenölmischung legt sich wie ein Schutzfilm auf die Wunde und pflegt sie, während die Haut weiteratmen kann. Dadurch fühlt sich die Hautstelle für das Tier nicht verändert an. Auch die empfindliche Hundenase wird offensichtlich nicht gestört, da das Hautöl nahezu geruchlos ist.

Hinzu kommt die wohltuende Linderung der Symptome. Nicht zuletzt wird der Körper bei der Heilungsarbeit unterstützt, indem er sich nicht mehr laufend um die schädlichen Umgebungsbedingungen an der Wunde kümmern muss. Diese wird nämlich durch Repatin N13® weitgehend vor Bakterien geschützt.

Analfissur bei Hunden: Anwendung von Repatin N13

  • Die betroffene Stelle von Fell befreien und den Riss täglich vorsichtig abduschen – vor allem nach dem „Häufchen machen“.
  • Das Hautöl vor und nach dem Gassi auf die Wunde auftragen – das erleichtert das Absetzen des Kots und lindert die Schmerzen danach.
  • Zum Auftragen am besten Fingerlinge benutzen – aus Hygienegründen und damit keine zusätzlichen Bakterien an die Wunde gelangen.
  • Bei einer innenliegenden Analfissur kann zum Einbringen des Liquids eine kleine Einwegspritze genutzt werden – erhältlich in der Apotheke.
  • Zur besseren Wirksamkeit den Hund am besten ablenken, bis das Liquid eingezogen ist – das dauert nur wenige Minuten.

 

Von bereits zwei Hundehaltern haben wir die Information bekommen, dass ihre Tiere sich nach einer Weile jedes Mal extra so hingelegt haben, dass die Wunde gut mit dem Öl behandelt werden könnte. Das sind doch die besten Rückmeldungen, die man bekommen kann :-).

Weitere Tipps zur Analfissur bei Hunden

Auch die richtige Ernährung des Vierbeiners ist wichtig, um einer Analfissur vorzubeugen, die Symptome zu lindern und eine schnellere Heilung zu unterstützen. Deshalb ist es empfehlenswert, mit dem Tierarzt eine Nahrungsumstellung zu besprechen.

Natürlich kann auch der Hundebesitzer viel dafür tun, um Durchfall oder Verstopfung bei seinem Tier zu vermeiden. Denn er ist jedem Tag mit seinem vierbeinigen Liebling zusammen und kann so genau beobachten, welche Nahrung dessen Verdauung gut tut bzw. schadet. Entsprechend werden dann Bestandteile weggelassen oder verändert. Bei hartnäckigen Verdauungsproblemen empfiehlt es sich, einen Fastentag (oder mehrere) für den Hund einzulegen. Das entlastet die Verdauungsorgane und kann einiges wieder ins Gleichgewicht bringen. Eine solche Verdauungspause ist ganz natürlich, denn bei der Jagd finden die Tiere auch nicht jeden Tag Nahrung.

Grundsätzlich ist eine naturnahe Ernährung des Hundes sinnvoll. So sind in frischem Fleisch genau die Darmbakterien enthalten, die wichtig für die Verdauung des Vierbeiners sind. Dabei sollten allerdings Knochen kein Hauptbestandteil der Nahrung sein, denn diese können Verstopfungen fördern. Eine faserreiche Kost dagegen bringt den Darm in Schwung und wirkt einer Verstopfung entgegen. Außerdem sollte der Hund immer Wasser zum Trinken zur Verfügung haben und sich ausreichend bewegen.

Tipp gegen Durchfall bei Hunden

Bei Durchfall hat sich eine Mischung aus Mineralerden und Flohsamen bewährt: Bentonit, Zeolith mit hohem Klinoptilolith-Anteil und Flohsamenschalen im gleichen Verhältnis mischen und davon dem Futter hinzugeben. Zu Beginn einen viertel Teelöffel, noch eine kleine Menge Leitungswasser dazu und alles gut mischen. Jetzt drei Tage warten und wenn das Tier immer noch Durchfall hat, auf einen halben Teelöffel steigern, nach weiteren 3 Tagen gegebenenfalls auf einen gestrichenen Teelöffel der Mischung erhöhen. Immer auch ein wenig Flüssigkeit hinzugeben und dem Hund zudem ermöglichen, immer ausreichend zu trinken. Sollte es zu Verstopfungen kommen, die Gabe einstellen und die Dosis verringern.

Natürlich können die genannten Bestandteile auch einzeln gegeben werden. Möglich ist zusätzlich oder einzeln die Verwendung von feingemahlener Aktivkohle. Auch davon Schritt für Schritt eine kleine Menge ins Hundefutter mischen. In jedem Fall sollten die jeweiligen Mengen an die Stuhlkonsistenz und die Verträglichkeitsreaktionen des Hundes angepasst werden. Im Zweifel zu all den genannten Tipps bitte den Tierarzt fragen.

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