Welche Hausmittel helfen gegen Analfissuren?

Bei einer Analfissur ist die Behandlung durch einen Facharzt (Proktologe) unbedingt zu empfehlen. Begleitend zur Therapie können jedoch durchaus verschiedene Verhaltensweisen und Hausmittel bei Analfissuren nützlich sein.

So kann ein Sitzbad die Durchblutung im Analbereich anregen. Dies wiederum unterstützt den Körper beim Heilungsprozess – besonders von kleineren Rissen im Gewebe. Häufig wird auch davon berichtet, dass durch ein Sitzbad Schmerzen, Juckreiz und Schwellungen zurückgehen. Ein Grund dafür ist, dass der Schließmuskel sich im warmen Wasser entspannt. Zudem kann Verstopfungen und damit auch einer Analfissur vorgebeugt sowie der Stuhlgang erleichtert werden. Nicht zuletzt ist ein Sitzbad bei Analfissur sehr wohltuend und angenehm. Die Wassertemperatur sollte dabei etwa 37 °C betragen und das Bad kann 10 bis 15 Minuten dauern. Wichtig ist, den Analbereich danach gut abzutrocknen und möglichst mit einem milden Mittel, z.B. Repatin N13®, zu pflegen.

Hier ein Rezept für ein hilfreiches Eichenrindensud, das die Therapie unterstützen und die Beschwerden lindern kann:

• 1 gehäufter Teelöffel Eichenrinde (gibt es in der Apotheke)
• 150 ml Wasser
• 10 Min leicht köcheln
• abkühlen lassen
• durchsieben

Mit dem Sud den Analbereich abtupfen – das beruhigt.

Sehr wichtig ist auch die richtige Hygiene im Analbereich. Denn hier tummeln sich zahlreiche Bakterien, die es gilt, von der Wunde fernzuhalten. Mehr dazu im verlinkten Ratgebertext. Aber auch die geeignete Unterwäsche spielt eine Rolle. Enge Boxershorts, Reizunterwäsche aus Synthetik oder gar Strings sind hier die falsche Wahl. Vielmehr sollten Betroffene zu weit sitzender Unterwäsche aus 100 % Baumwolle greifen. Diese ist atmungsaktiv, hautfreundich und lässt die Luft gut zirkulieren. Auch enge Jeans oder ähnliche Bekleidung sollte während einer Analfissur gemieden werden. Nicht zuletzt ist es sinnvoll, mehrmals in der Stunde die Sitzposition zu wechseln bzw. zwischendrin aufzustehen, um den Po zu „lüften“.

Olivenöl – gemischt mit Honig und Bienenwachs – ist laut Studien hilfreich, um Juckreiz und Schmerzen bei Analfissur zu lindern. Ähnliches gilt für andere Pflanzenöle und -extrakte. Dazu gibt es zwar keine bis wenig wissenschaftliche Untersuchungen, dafür aber jahrhundertelange Erfahrung. Genau deshalb enthält Repatin N13® Öle bzw. Extrakte aus dreizehn Pflanzen mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Potential.

Ebenfalls wichtig sind ausreichend Ballaststoffe in der täglichen Ernährung. Das sorgt für eine gute Stuhlkonsistenz und erleichtert damit den Stuhlgang bei Analfissuren. Probiotika wiederum bringen die Verdauung in Schwung und helfen dabei, Verstopfungen vorzubeugen. Zu den probiotischen Lebensmitteln gehört u.a. Sauerkraut, Miso, Kefir, Kombucha oder Naturjoghurt. Unterstützend für die Darmgesundheit bieten wir im rileystore die Nahrungsergänzung Osiba Hulup an.

Auch ausreichend Flüssigkeit am Tag – 2 bis 3 Liter stilles Wasser oder Tee – sorgt für eine gut funktionierende Verdauung. Allgemein gilt, durch die passende Ernährung sowohl Verstopfung als auch Durchfall zu vermeiden. Denn beides kann Analfissuren fördern bzw. verschlimmern. Nicht zuletzt hilft auch ausreichende tägliche Bewegung dabei, den Stuhlgang anzukurbeln.

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